Aérodrome militaire de Turtmann
Herkunft des Namens Aérodrome militaire de Turtmann
Der Flugplatz trägt den Namen von Turtmann, dem Dorf in der Rhoneebene, bei dem er angelegt wurde. Das Gelände gehört heute zur Gemeinde Turtmann-Unterems.[2][3]
Gründung von Aérodrome militaire de Turtmann
Die Anfänge des Flugplatzes Turtmann reichen bis 1939 zurück. Später wurde er einer der Kavernenflugplätze der Schweizer Armee, auf denen die Flugzeuge in Kavernen untergebracht waren. Im Kommandoraum des unterirdischen Teils lässt sich besonders gut ablesen, wie ein solcher Stützpunkt funktionierte. Das Gelände gehört dem Bund.[1][3]
Geschichte von Aérodrome militaire de Turtmann
1939. Anfänge des Flugplatzes.[1]
1942. Am 24. Oktober nimmt der Militärflugplatz offiziell den Betrieb auf. Er stammt damit aus dem Zweiten Weltkrieg.[1][2]
frühe 1960er Jahre. Bau der Flugzeugkavernen, wie in Ambri, Alpnach, Buochs, Meiringen und Raron.[1]
2003. Die Armee gibt den Flugplatz auf.[1][2]
2008. Ein Inventar der militärischen Denkmäler der Luftwaffe hebt vor allem die Kavernen hervor. Es hält die Erhaltung der unterirdischen Räume samt Mobiliar und Einrichtung für wünschenswert.[1]
2017. Am 20. Dezember wird ein 3,6 ha grosses Grundstück des ehemaligen Flugplatzes, das zum Teil von der Militärpolizei genutzt wird, als Option für ein Bundesasylzentrum genannt.[3]
Historische Orte in Aérodrome militaire de Turtmann
Piste. Betonpiste in Richtung 08/26, rund 2'400 m lang. Der Flugplatz trug den ICAO-Code LSMJ.[4]
Überreste in Aérodrome militaire de Turtmann
Kavernen und unterirdische Kommandozentrale. Der unterirdische Teil umfasst die Flugplatz-Kommandozentrale und den Einsatz-KP, den Staffelraum, den Offiziersspeiseraum, den Maschinenraum, ein Munitionsmagazin und eine Werkstatt.[1]
Quellen
- Département fédéral de la défense (DDPS), armasuisse Immobilier, « Militärische Denkmäler im Bereich der Luftwaffe » (Berne, 2008)
- Historisches Lexikon der Schweiz, « Turtmann » (Alois Grichting, version du 05.01.2017, version allemande)
- Secrétariat d'État aux migrations (SEM), Plan sectoriel Asile, fiche d'objet WCH-6 « Bundesasylzentrum Turtmann » (20.12.2017)
- Forgotten Airfields, « Turtmann » (données techniques de la piste)
- geo.admin.ch, recherche d'adresses, Flugplatzstrasse (coordonnées)
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