Berlens
Herkunft des Namens Berlens
Berlens wird 1157/1162 in seiner heutigen Form genannt. Deutsch heisst es Berlingen, und die Bedeutung des Namens bleibt dunkel.[1]
Gründung von Berlens
Berlens liegt auf einem Hügel östlich von Romont. Das Dorf bildet eine Herrschaft mit einer Burg. Conon d'Estavayer schenkt der Abtei Hauterive das Lehen seines Mannes Philippe de Cottens, und die Herrschaft geht von der Familie d'Estavayer im 16. Jahrhundert an die Englisberg, von 1592 bis 1752 an die von der Weid, dann bis 1830 an die Castella. Das Kollaturrecht der Pfarrei liegt zunächst bei den Herzögen von Savoyen und beim Bischof von Lausanne. Das Dorf lebt von Viehzucht und Futterbau. Heute liegt Berlens in der Gemeinde Mézières (Fusion von 2004).[1]
Geschichte von Berlens
1157/1162. Berlens wird erstmals erwähnt.[1]
1228. Die Pfarrei Berlens wird genannt.[1]
12.-14. Jahrhundert. Die Kirche Notre-Dame entsteht auf romanischen Fundamenten und wird im 14. Jahrhundert neu gebaut.[1][2]
1388. Die Berner belagern die Burg.[1]
1536. Berlens kommt zur Landvogtei Romont. Das Kollaturrecht geht an die Herren des Ortes über.[1]
16. Jahrhundert. Die Herrschaft, zuerst im Besitz der Familie d'Estavayer, kommt an die Englisberg.[1]
1592-1752. Die von der Weid besitzen die Herrschaft.[1]
1639. Die Wallfahrt zu Notre-Dame de l'Epine beginnt. Sie findet jeden ersten Sonntag im September statt.[1][2]
Um 1661. Nach einem Dorfbrand wird die Kirche instand gesetzt.[1]
1798-1848. Berlens gehört zum Bezirk Romont.[1]
1830. Die Herrschaft der Castella endet.[1]
1956. La Neirigue wird der Pfarrei Berlens angeschlossen.[1]
1963. Eine neue Kirche wird geweiht.[1]
1980. Der Maler Jean Bazaine schmückt die Kapelle Notre-Dame de l'Epine mit Glasfenstern.[2]
2004. Berlens fusioniert gestützt auf ein Dekret des Grossen Rates vom 2. Dezember 2003 mit Mézières.[1][2][3]
Bevölkerung von Berlens
Quellen und Referenzen: [1]
| 1811 | 96 |
| 1850 | 131 |
| 1880 | 205 |
| 1900 | 171 |
| 1950 | 178 |
| 1980 | 125 |
| 2000 | 237 |
Historische Orte in Berlens
Notre-Dame de l'Epine. Die alte Kirche Notre-Dame, auf romanischen Fundamenten und im 14. Jahrhundert neu gebaut, ist seit 1639 Ziel der Wallfahrt zu Notre-Dame de l'Epine. Ihre Glasfenster stammen von Jean Bazaine (1980).[1][2]
Neue Kirche. 1963 geweiht.[1]
Quellen
- Dictionnaire historique de la Suisse, « Berlens » (Marianne Rolle, version du 26.09.2016)
- Commune de Mézières (FR), « Vivre à Mézières » (histoire)
- État de Fribourg, Recueil systématique (RSF 141.1.2), « Liste chronologique des fusions, divisions et changements de nom des communes »
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