Le Châtelard
Herkunft des Namens Le Châtelard
Der Name deutet auf einen befestigten Platz aus burgundischer Zeit hin.[1]
Gründung von Le Châtelard
Le Châtelard liegt auf einem der Grate des Gibloux, über dessen Südwesthang, mit den Weilern Le Planet und Planafaye. Im 13. Jahrhundert gehört das Dorf dem Grafen von Greyerz und geht 1274 an den Grafen von Savoyen über, der ihm Freiheiten verleiht. 1449 wird es an Antoine de Montagny verkauft und fällt 1564 an Freiburg. Le Châtelard gehört zuerst zur Pfarrei Vuisternens-devant-Romont, ab 1626 zu jener von Grangettes, bevor es 1840 eine eigene erhält. Land- und Forstwirtschaft prägen die Gemeinde, in der 2000 noch zwei Drittel der Erwerbstätigen im ersten Sektor arbeiten.[1][2]
Geschichte von Le Châtelard
13. Jahrhundert. Das Dorf ist im Besitz des Grafen von Greyerz.[1]
1274. Le Châtelard geht an den Grafen von Savoyen über, der ihm Freiheiten gewährt.[1]
1449. Antoine de Montagny kauft das Dorf.[1]
1564. Le Châtelard fällt an Freiburg.[1]
1626. Von Vuisternens-devant-Romont abgetrennt, kommt das Dorf zur neuen Pfarrei Grangettes.[1][2]
1725. Eine kleine Kapelle steht an der Stelle der späteren Kirche.[2]
Bis 1848. Le Châtelard gehört zur Vogtei, dann zum Bezirk Romont.[1]
1840. Das Dorf trennt sich von Grangettes und wird eine selbständige Pfarrei.[1][2]
1842. Die Pfarrei beschliesst, an Stelle der Kapelle eine Kirche zu bauen.[2]
1846. Am 25. Oktober weiht Bischof Marilley die Kirche Saint-Bernard.[1][2]
1949. Das Kircheninnere wird renoviert.[2]
1973-1974. Ab dem 8. September 1973 räumen Pfarreiangehörige eine kleine Kiesgrube beim Hof Les Combes. Dort wird ab dem 19. August 1974 die Grotte gebaut und im Oktober bei Schneefall eingeweiht.[3]
1998-2001. Die Kirche wird vollständig renoviert.[2]
2013. Am 28. Mai genehmigt der Staatsrat den Fusionsplan des Oberamtmanns des Glanebezirks, der Le Châtelard einem Projekt mit sieben Gemeinden zuordnet.[5]
2023. Am 1. Januar fusioniert die Pfarrei mit jenen von Massonnens und Grangettes.[4]
Bevölkerung von Le Châtelard
Quellen und Referenzen: [1][6]
| 1811 | 277 |
| 1850 | 427 |
| 1900 | 442 |
| 1950 | 452 |
| 2000 | 332 |
| 2025 | 362 |
Historische Orte in Le Châtelard
Kirche Saint-Bernard. Die dem heiligen Bernhard von Menthon (oder von Mont-Joux) geweihte Pfarrkirche von 1846 zählt 200 Plätze. Sie wurde 1998 bis 2001 vollständig renoviert.[1][2]
Grotte Notre-Dame de l'Assomption. Von Abbé Dubey 1971 angeregt, wurde sie 1974 mit Steinen aus dem Bach bei La Tralaz, nahe Les Sciernes d'Albeuve, auf einem von Louis Roch geschenkten Grundstück gebaut. Marie Menoud-Roch stiftete die Marienstatue, die mit dem Zug aus Lourdes kam.[3]
Croix Saint-Marc. Dieser Bildstock in Le Châtelard gehört zur Pfarrei.[4]
Überreste in Le Châtelard
Notre-Dame de la Berra. Eine Statue dieses Namens stand einst unterhalb der Scheune Les Ecournis, dem zuerst erwogenen Standort der Grotte.[3]
Quellen
- Dictionnaire historique de la Suisse, « Châtelard, Le (FR) » (Evelyne Maradan, version du 18.12.2003)
- Unité pastorale de la Glâne, « Église de Le Châtelard »
- Unité pastorale de la Glâne, « Grotte de Le Châtelard »
- Unité pastorale de la Glâne, « Le Châtelard-Massonnens-Grangettes »
- Conseil d'État du canton de Fribourg, message 2018-DIAF-25 du 25 mars 2019 accompagnant le projet de décret relatif à la fusion des communes de La Folliaz et Villaz-Saint-Pierre
- Service de la statistique du canton de Fribourg (SStat), « Population des communes, de 1900 à 2025 » (T01-02-03), population résidante permanente au 31.12.2025
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