Le Crêt

Kanton Freiburg · Bezirk: Veveyse · 401 Einwohner (2001, ehemalige Gemeinde Le Crêt, letzte Zahl vor der Fusion)
Gehört zur Gemeinde La Verrerie

Herkunft des Namens Le Crêt

Das Dorf liegt auf einem Hügel auf 915 m, dem höchsten Punkt von La Verrerie. Das Gemeindewappen erinnert daran mit einem grünen Berg, den die Blasonierung eben «crêt» nennt.[5]

Gründung von Le Crêt

Le Crêt liegt an der Strasse Lausanne-Bulle und umfasst neben dem Dorf die Weiler Montborget und Bremudens sowie Einzelhöfe. Die Herren von Rue, von Oron und von Greyerz besassen hier nacheinander Güter und Rechte. Das Dorf gehörte lange zur Pfarrei Saint-Martin, bevor es Mittelpunkt einer eigenen Pfarrei wurde. Es blieb landwirtschaftlich und gewerblich geprägt und baute während der beiden Weltkriege Torf ab. Le Crêt gehört heute zur Gemeinde La Verrerie (Fusion von 2004).[1][5]

Geschichte von Le Crêt

1555. Le Crêt kommt an Freiburg und gehört bis 1798 zur Landvogtei Rue.[1]

1663. Die Kapelle Saint-Loup wird geweiht.[1]

1665-1670. Le Crêt trennt sich von Saint-Martin und wird Pfarrei. Zu ihr gehören auch Grattavache, von Saint-Martin abgetrennt, und Les Ecasseys, von Vuisternens-devant-Romont abgetrennt.[1]

1716. Im Dorf wird eine Schule erwähnt. Sie erhielt eine Schenkung der Stiftung André-Joseph Rossier.[1]

1798-1848. Le Crêt gehört zum Bezirk Rue, ab 1848 zum Vivisbachbezirk (Veveyse).[1]

1887-1889. Eine neue Kirche ersetzt die Kapelle Saint-Loup.[1][3]

2000. Die Landwirtschaft stellt noch mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze.[1]

2004. Am 1. Januar schliesst sich Le Crêt mit Grattavache und Progens zur Gemeinde La Verrerie zusammen. Am 17. September 2003 hatte die Gemeindeversammlung den Vertrag mit 85 Ja ohne eine Gegenstimme genehmigt.[1][4]

Bevölkerung von Le Crêt

Quellen und Referenzen: [1][4]

Bevölkerung von Le Crêt
1850409
1888487
1900473
1950475
1980353
2000392
2001401

Historische Orte in Le Crêt

Kirche Saint-Loup. Die 1887-1889 vom Architekten Ambroise Villard erbaute Kirche ist ein seltenes neugotisches Ensemble, das seine originale Ausstattung und Dekoration bewahrt hat. Sie besitzt einen Hochaltar aus Carrara-Marmor von 1870 von Pierre-Alexandre Christinaz, eine Statue des heiligen Lupus aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, einen Taufstein von 1755, Glasfenster von 1888 und eine Orgel von Friedrich Goll (1904). Ihre älteste Glocke stammt von 1694. Die 1974-1975 und 1998 restaurierte Kirche ist als Kulturgut von nationaler Bedeutung (A-Objekt) eingetragen.[2][3]

Quellen

  1. Dictionnaire historique de la Suisse, « Crêt, Le » (Jean-Claude Vial, version du 11.05.2005)
  2. Office fédéral de la protection de la population, « Révision Inventaire PBC 2021 : liste cantonale, canton de FR » (état au 1.1.2026)
  3. Inventaire suisse des biens culturels (PBC), fiche « Église Saint-Loup » du Crêt (KGS 02006), texte du Guide artistique de la Suisse (SHAS)
  4. Conseil d'État du canton de Fribourg, message n° 97 du 6 octobre 2003 accompagnant le projet de décret relatif à la fusion des communes du Crêt, Grattavache et Progens
  5. Commune de La Verrerie, « Présentation de la commune »

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