Le Flon

Fusion 2004 Kanton Freiburg · Bezirk: Veveyse · 1'221 Einwohner (31.12.2025)

Herkunft des Namens Le Flon

Die Gemeinde ist nach dem Flon benannt, einem rechten Zufluss der Broye, der die drei früheren Gemeinden durchquert. Der Fluss entspringt in einem Sumpfgebiet bei Les Ecasseys, fliesst östlich von Bouloz, Porsel und Pont nach Süden und mündet bei Châtillens in die Broye. Die Fusionskommission schlug den Namen nach einer Bevölkerungsumfrage vor. Die Nomenklaturkommission zog «Porsel» vor, weil «Flond» bereits eine Bündner Gemeinde bezeichnet und zwei weitere Orte Le Flon heissen. Die befragten Bundesämter akzeptierten «Le Flon» ohne den Zusatz «(FR)».[1][2][6]

Gründung von Le Flon

Le Flon entstand am 1. Januar 2004 durch den Zusammenschluss von Bouloz, Pont (Veveyse) und Porsel, drei Gemeinden an der Achse Lausanne-Freiburg zwischen Oron-la-Ville und Romont. Die drei Gemeindeversammlungen genehmigten den Fusionsvertrag am 10. Juni 2003, und der Grosse Rat bestätigte die Fusion mit einem Dekret vom 8. Oktober 2003. Die neue Gemeinde zählte damals 857 Einwohner (zivilrechtliche Bevölkerung am 31.12.2001) auf 9,54 km². Ihr Wappen übernimmt jene der drei früheren Gemeinden: auf rotem Grund ein goldenes Andreaskreuz, ein silberner Turm, eine Birke auf einem grünen Berg und ein schwarzer Eber.[1][2][3][5][7]

Geschichte von Le Flon

2000. Am 14. Juni halten Bouloz, Pont und Porsel eine erste Sitzung zur Prüfung einer Fusion ab und setzen danach eine Fusionskommission ein.[2]

2002. Am 22. März schlägt die Fusionskommission dem Amt für Gemeinden den Namen «Le Flon» vor, der nach einer Bevölkerungsumfrage gewählt wurde.[2]

2003. Die Nomenklaturkommission schlägt am 10. Januar «Porsel» vor. Bei einem Treffen am 10. März hält die Fusionskommission an «Le Flon» fest. Der Vertragsentwurf geht am 28. März an das Amt für Gemeinden, und am 6. Mai wird die Bevölkerung informiert.[2]

2003. Am 10. Juni genehmigen die drei Versammlungen den Vertrag: 64 Ja gegen 2 Nein in Bouloz, 36 gegen 15 in Pont und 122 gegen 2 in Porsel. Die Versammlung von Porsel, die zunächst ihren Namen behalten wollte, schliesst sich «Le Flon» an.[2][3]

2003. Der Staatsrat richtet am 19. August seine Botschaft an den Grossen Rat. Das Dekret vom 8. Oktober gibt der Gemeinde den Namen Le Flon und gewährt ihr eine Fusionshilfe von 474'281 Franken, ausbezahlt ab 2005.[2][3][4]

2004. Le Flon entsteht am 1. Januar. Bouloz, Pont und Porsel werden zu Dorfnamen, und ihre Bürger werden Bürger der neuen Gemeinde. Zusammen mit La Verrerie und Saint-Martin, die am selben Tag entstehen, sinkt die Zahl der Gemeinden im Vivisbachbezirk (Veveyse) von 15 auf 9.[1][3][10]

2005. Das erste Rechnungsjahr der Gemeinde schliesst mit einem Gewinn. Die neue Schule von Porsel, die 1,1 Millionen Franken kostet, davon 470'000 Franken aus der Fusionshilfe, soll Ende April fertig sein.[8]

Bevölkerung von Le Flon

Quellen und Referenzen: [2][1][9]

Bevölkerung von Le Flon
2001857
2004860
20251'221

Historische Orte in Le Flon

Gemeindeverwaltung. Die Gemeindeverwaltung hat ihren Sitz in Porsel, Route de Moudon 19b. Die drei Dörfer liegen auf 770 m (Pont), 820 m (Porsel) und 870 m (Bouloz).[5]

Quellen

  1. Dictionnaire historique de la Suisse, « Flon, Le » (version du 07.12.2004)
  2. Conseil d'État du canton de Fribourg, message n° 86 du 19 août 2003 accompagnant le projet de décret relatif à la fusion des communes de Bouloz, Pont et Porsel
  3. Grand Conseil du canton de Fribourg, décret du 8 octobre 2003 relatif à la fusion des communes de Bouloz, Pont et Porsel (ROF 2003_127, version allemande)
  4. État de Fribourg, Recueil systématique (RSF 141.1.2), « Liste chronologique des fusions, divisions et changements de nom des communes »
  5. Commune du Flon, « La commune »
  6. Commune du Flon, « Rivière Le Flon »
  7. Commune du Flon, « Écusson Le Flon »
  8. Stéphane Sanchez, « Fusion Le Flon (Porsel, Bouloz et Pont) », La Gruyère, 31 mars 2005
  9. Service de la statistique du canton de Fribourg (SStat), « Population des communes, de 1900 à 2025 » (T01-02-03), population résidante permanente au 31.12.2025
  10. État de Fribourg, allocution de Didier Castella, conseiller d'État, pour les 20 ans de la fusion de Saint-Martin (8 juin 2024)

Ortschaften der Gemeinde mit eigener Seite

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