Cerniévillers

Kanton Jura · Bezirk: Franches-Montagnes · 53 Einwohner (1801, letzte veröffentlichte Zahl für den Weiler); die Gemeinde Les Enfers zählt 145 Einwohner (31.12.2025)
Gehört zur Gemeinde Les Enfers

Herkunft des Namens Cerniévillers

Woher kommt der Name? Das ist noch offen.

Gründung von Cerniévillers

Cerniévillers ist ein Weiler der Gemeinde Les Enfers im Bezirk Franches-Montagnes. Wann und von wem er gegründet wurde, ist nicht bekannt. 1629 gehört er zur Pfarrei Montfaucon, die damals von jener von Saignelégier abgetrennt wird. In der französischen Zeit bildet er eine Munizipalität, die 1800 dem Kanton Saint-Brais zugeteilt wird. 1817 wird er der Gemeinde Les Enfers eingegliedert, bildet aber bis 1962 eine eigene Sektion für die Nutzung der Weiden und Wälder.[1][2]

Geschichte von Cerniévillers

1629. Trennung der Pfarrei Montfaucon von jener von Saignelégier. Cerniévillers gehört zur neuen Pfarrei Montfaucon.[2]

1789. Eine Zählung ergibt 49 Einwohner.[2]

1792-1814. Cerniévillers bildet in der französischen Zeit eine Munizipalität. Seine Zivilstandsregister dieser Jahre werden in den Archives de l'ancien Évêché de Bâle aufbewahrt.[1]

1800. Am 17. Februar werden Cerniévillers und Les Enfers dem Kanton Saint-Brais, Arrondissement Porrentruy, Departement Haut-Rhin, zugeteilt.[2]

1801. Eine Zählung ergibt 53 Einwohner.[2]

1817. Cerniévillers wird der Gemeinde Les Enfers eingegliedert.[1]

1845. Versammlung der Sektion Cerniévillers über die Schaffung eines Fonds für die Kosten des Schulbesuchs in Les Enfers.[2]

1925. Der bernische Grosse Rat bewilligt einen Beitrag von 39'500 Franken für die Strasse Les Enfers-Cerniévillers.[2]

1957. Beitrag von 33'750 Franken für den Anschluss von Plainbois und Cerniévillers an den Wasserverbund der Franches-Montagnes.[2]

1962. Ende der eigenen Sektion Cerniévillers für die Nutzung der Weiden und Wälder.[1]

1981. Die jurassische Regierung gewährt 5'000 Franken für die Restaurierung des Bauernhauses von Cerniévillers, eines geschützten Baudenkmals.[2]

Bevölkerung von Cerniévillers

Quellen und Referenzen: [2]

Bevölkerung von Cerniévillers
178949
180153

Historische Orte in Cerniévillers

Bauernhaus von Cerniévillers. Als geschütztes Baudenkmal eingestufter Bauernhof, dessen Restaurierung 1981 von der jurassischen Regierung unterstützt wurde.[2]

Weiden und Wälder von Cerniévillers. Bis 1962 von einer eigenen Sektion der Gemeinde Les Enfers genutzt.[1]

Quellen

  1. Dictionnaire historique de la Suisse, « Enfers, Les » (Claude Rebetez)
  2. Chronologie jurassienne (Denis Moine), « Cerniévillers, Les Enfers »
  3. Archives de l'ancien Évêché de Bâle, fonds EC 42 « Cerniévillers, 1792-1814 »
  4. Inventaire fédéral des sites construits (ISOS), « Les Enfers »
  5. Statistique Jura, tableau JU-T.01.01.03, population résidante permanente au 31 décembre 2025
  6. Office fédéral de topographie swisstopo, map.geo.admin.ch

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