Wappen von Soubey

Soubey

Kanton Jura · Bezirk: Franches-Montagnes · 123 Einwohner (31.12.2025)
Ansicht von Soubey
Foto: Lutz Fischer-Lamprecht, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons · Wappen: Gemeinfrei

Herkunft des Namens Soubey

Ersterwähnungen 1340 in der Form « Subeis », dann 1369 « Subiez ». Die Etymologie ist ungeklärt.[1]

Gründung von Soubey

Der Gründer von Soubey ist nicht bekannt. Die Weiler Chercenay, Froidevaux und Lobschez sind älter als das Dorf, und Chercenay besitzt die erste Kapelle. Soubey löst sie erst im 17. Jahrhundert als Zentrum ab. Der Ort gehört zur Courtine des Kapitels Saint-Ursanne im Fürstbistum Basel und zunächst zur Pfarrei Chercenay. Die Gemeinde umfasst das Dorf, die Weiler Clairbief, Chercenay, Froidevaux und Le Chaufour am linken Ufer des Doubs sowie Lobschez und Les Moulins am rechten Ufer.[1]

Geschichte von Soubey

1139. Erwähnung der Kapelle von Chercenay.[1]

Vor 1200. Die Weiler Chercenay, Froidevaux und Lobschez sind belegt.[1]

1340. Ersterwähnung von Soubey in der Form « Subeis ».[1]

1369. Erwähnung in der Form « Subiez ».[1]

15. Jahrhundert. Mühlen und Sägereien sind in Soubey in Betrieb, bis ins 20. Jahrhundert.[1]

17. Jahrhundert. Soubey löst die Weiler als Zentrum ab. In Lobschez ist eine Glashütte in Betrieb.[1]

1632. Weihe der Pfarrkirche Saint-Valbert.[1]

1793-1813. Soubey gehört zu den französischen Departementen Mont-Terrible und dann Haut-Rhin.[1]

1815-1978. Soubey gehört zum Kanton Bern.[1]

1864. Strassenverbindung zur Hochebene der Freiberge.[1]

1894. Die Brücke wird durch eine Eisenkonstruktion ersetzt.[1]

1960. Beginn der Forellenzucht.[1]

1961-1962. Renovation der Kirche, mit Glasfenstern von Coghuf.[1][2]

Bevölkerung von Soubey

Quellen und Referenzen: [1]

Bevölkerung von Soubey
1818345
1850391
1900352
1950219
1980157
2000136
2010147
2025123

Historische Orte in Soubey

Kirche Saint-Valbert. 1632 geweihte und 1961-1962 renovierte Pfarrkirche mit Glasfenstern von Coghuf; Kulturgut von regionaler Bedeutung. Ihr Steindach wurde 1981 restauriert. Sie soll die einzige Kirche der Schweiz nördlich der Alpen mit einem Steindach sein.[1][2][3]

Bauernhäuser des Dorfes. Bauernhäuser mit Giebelfassaden aus dem 17. bis 19. Jahrhundert.[1]

Brücke über den Doubs. 1894 durch eine Eisenkonstruktion ersetzte Brücke.[1]

Weiler Chercenay. Früheres Pfarrzentrum, dessen Kapelle bereits 1139 erwähnt wird.[1]

Überreste in Soubey

Glashütte von Lobschez. Im 17. Jahrhundert im Weiler Lobschez betriebene Glashütte.[1]

Mühlen und Sägereien. Mehrere Mühlen und Sägereien waren in Soubey vom 15. bis zum 20. Jahrhundert in Betrieb.[1]

Quellen

  1. Dictionnaire historique de la Suisse, « Soubey » (François Kohler), version du 13.07.2020 (lu dans la version allemande)
  2. Denis Moine, Chronologie jurassienne, « Soubey »
  3. Office fédéral de la protection de la population (OFPP), Inventaire PBC, liste cantonale du canton du Jura (état au 1.1.2026)
  4. Statistique Jura, tableau JU-T.01.01.03, population résidante permanente au 31 décembre 2025
  5. geo.admin.ch (swisstopo), recherche de lieux « Soubey »

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