Épendes

Kanton Waadt · Bezirk: Jura-Nord vaudois · 376 Einwohner (31.12.2025, Gemeinde)

Herkunft des Namens Épendes

Das Dorf wird 1154 als «Spinles» und 1174 als «Espinnes» erwähnt. Der Name soll vom lateinischen Wort für Dorn abgeleitet sein (zu überprüfen).

Gründung von Épendes

Das Gebiet war bereits in der Vorgeschichte besiedelt (zu überprüfen). Das Dorf entstand im Frühmittelalter auf dem beherrschenden Hügel La Poëpe; keine der konsultierten Quellen nennt einen Gründer. Die Herren von Grandson-Belmont besassen Épendes und verteilten dessen Einkünfte zwischen der Abtei Lac de Joux und der Kartause La Lance. Der Ort gehörte zur Herrschaft Belmont und kam nach 1536 unter Berner Herrschaft.

Geschichte von Épendes

Frühmittelalter. Das Dorf entsteht auf dem beherrschenden Hügel La Poëpe.

1154. Erste Erwähnung als «Spinles».

1172. Bischof Landri de Durnes übergibt die Pfarrkirche Saint-Martin den Prämonstratensern vom Lac de Joux, die sie bis zur Reformation betreuen; die Pfarrei hat Filialen in Suchy und Essert-Pittet.

1174. Erwähnung als «Espinnes».

1404. Épendes zählt 17 Feuerstätten.

1536. Nach der Berner Eroberung gehört das Dorf zur Landvogtei Yverdon.

1550. Das Dorf zählt 16 Feuerstätten.

1663. Épendes wird für André du Plessis-Gouret im Rahmen der Kastlanei Yverdon zur Herrschaft erhoben (zu überprüfen).

1722. Bau des Schlosses (zu überprüfen).

1764. Épendes zählt 252 Einwohner in 47 Feuerstätten; die Bewohner beginnen, die Sümpfe der Orbe in Wiesen und Weiden umzuwandeln. Parallel dazu entwickelt sich die Klöppelspitzenherstellung.

1787. Die Kirche wird wegen der häufigen Überschwemmungen der Orbeebene erhöht (zu überprüfen).

1798. Épendes kommt zum Bezirk Yverdon.

1830-1971. Eine Käsereigenossenschaft ist in Betrieb.

1855. Eröffnung eines Bahnhofs an der Linie Morges-Yverdon.

1868. Bau eines Schulhauses.

1920. Erste Güterzusammenlegung, weitere folgen 1945 und 1990.

1972. Das Dorf liefert seine Milch nun an die Migros.

1982. Eröffnung eines Anschlusses der Autobahn A1.

2008. Épendes gehört zum neuen Bezirk Jura-Nord vaudois.

Bevölkerung von Épendes

Bevölkerung von Épendes
140417 Feuerstätten (Haushalte)
155016 Feuerstätten (Haushalte)
1764252
1798265
1850320
1900249
1950293
1980205
2000320
2025376

Historische Orte in Épendes

Kirche Saint-Martin. Pfarrkirche, 1172 den Prämonstratensern vom Lac de Joux übergeben, die sie bis zur Reformation betreuten. Sie soll 1787 wegen der Überschwemmungen der Orbeebene erhöht worden sein (zu überprüfen). Im 20. Jahrhundert wird die Pfarrei Épendes mit jener von Suchy vereinigt.

Schloss Épendes. Herrensitz aus dem 18. Jahrhundert nahe dem Bahnhof, laut Wikipédia 1722 erbaut (zu überprüfen); er ist an eine Rudolf-Steiner-Schule vermietet.

Hügel La Poëpe. Beherrschender Hügel, auf dem das Dorf im Frühmittelalter entstand.

Überreste in Épendes

Burgundische Fluchtburg. Auf einem Grat oberhalb von Épendes wurde eine der burgundischen Zeit zugeschriebene Fluchtburg entdeckt (zu überprüfen).

Quellen

Weitere Dörfer in der Nähe von Épendes

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