Le Maira

Kanton Jura · Bezirk: Porrentruy · Keine veröffentlichte Zahl für die Ortschaft; die Gemeinde Basse-Allaine zählt 1'182 Einwohner (31.12.2025)
Gehört zur Gemeinde Basse-Allaine

Herkunft des Namens Le Maira

Der amtliche Name wird « Le Mairâ » geschrieben. Woher kommt der Name? Das ist noch offen.

Gründung von Le Maira

Der Weiler abseits des Dorfes Buix, an der französisch-schweizerischen Grenze, erscheint zuerst als Dinghof (colonge) der Abtei Lucelle. Im Ancien Régime bilden seine Bewohner eine eigene Gemeinschaft. Danach gehört Le Maira zur ehemaligen Gemeinde Buix, heute Teil von Basse-Allaine (Fusion vom 1. Januar 2009). Wer Le Maira gegründet hat, ist nicht bekannt.[1][2]

Geschichte von Le Maira

1314. Le Maira ist ein Dinghof (colonge) der Abtei Lucelle.[1]

1386. Am 5. Juli verkauft Fürstbischof Imer von Ramstein Porrentruy und benachbarte Dörfer, darunter Le Maira und Buix, an die Grafen von Montbéliard.[1]

1740. Am 14. Februar unterwirft sich die Gemeinschaft von Le Maira während der Unruhen von 1730-1740 dem Fürstbischof Jakob Sigismund von Reinach.[1]

1780. Am 11. Juli betrifft ein Grenzbereinigungsvertrag zwischen Frankreich und dem Fürstbistum Basel unter anderem Buix, Le Maira, Bure und Boncourt.[1]

1844. Die Gemeindeversammlung von Buix berät über den Bau der Strasse Buix-Le Maira.[1]

1851. Die Bewohner von Le Maira beantragen den Anschluss an die Gemeinde Buix, die ihn am 24. Mai wegen der Abgelegenheit des Weilers mit Vorbehalten annimmt.[1]

1870. Bau der Kapelle, die am 15. Oktober gesegnet wird.[1]

1910. Die Berner Regierung errichtet die Schule von Le Maira, nachdem die Versammlung von Buix sie abgelehnt hat.[1]

1915-1917. Während des Ersten Weltkriegs überfliegen deutsche oder fremde Flugzeuge mehrmals den Weiler.[1]

1921. Die Versammlung von Buix berät über die Wasserversorgung von Le Maira.[1]

1949. Die Versammlung von Buix prüft den Bau eines neuen Schulhauses in Le Maira.[1]

1962. Am 10. Februar beschliesst die Versammlung von Buix, die Schulklasse von Le Maira zu schliessen.[1]

1969. Am 16. November wird die restaurierte Kapelle eingeweiht.[1]

1974. Die Versammlung von Buix beschliesst den Verkauf des Weihers von Le Maira. Im selben Jahr richtet der Spéléo-Club Jura den künstlichen Schacht von Le Maira ein.[1]

1992. Am 5. Juli wird die erneut restaurierte Kapelle eingeweiht.[1]

1993. Buix bewilligt 70'000 Franken für die Instandsetzung der Strasse Buix-Le Maira, die danach vom Kanton übernommen wird.[1]

Historische Orte in Le Maira

Kapelle von Le Maira. 1870 erbaute Kapelle, 1969 und erneut Anfang der 1990er-Jahre restauriert (Einweihung 1992).[1]

Künstlicher Schacht von Le Maira. 1974 vom Spéléo-Club Jura eingerichteter Schacht.[1]

Quellen

  1. Denis Moine, Chronologie jurassienne, « Maira Buix »
  2. Dictionnaire historique de la Suisse, « Buix » (Dominique Prongué), version du 28.05.2020
  3. Statistique Jura, tableau JU-T.01.01.03, population résidante permanente au 31 décembre 2025
  4. geo.admin.ch (swisstopo), recherche de lieux et limites communales historiques

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