Le Pâquier
Herkunft des Namens Le Pâquier
Der Name erscheint erst 1637, in der Form « Pasquier ».[1]
Gründung von Le Pâquier
Le Pâquier liegt am Fuss des Nordhangs des Moléson. Das Dorf gehört zur Grafschaft Greyerz und zur Kastlanei La Tour-de-Trême. Seine Bewohner bilden mit jenen von Les Chavonnes und Les Carrets eine Landgemeinde, der sich später die Weiler Prachaboud und Les Albergeux anschliessen. Kirchlich gehören sie zuerst zu Bulle, dann zu Gruyères. Lange bäuerlich, ist Le Pâquier heute vor allem ein Wohnort.[1][2]
Geschichte von Le Pâquier
1254. Die Kirche von Gruyères wird geweiht, und Le Pâquier gehört nun zu dieser von Bulle getrennten Pfarrei.[1][2]
1539. Die Gemeindegenossen von Le Pâquier, Les Chavonnes und Les Carrets gründen eine Landgemeinde.[1]
1555. Das Dorf kommt zur Freiburger Landvogtei Greyerz.[1]
1612. Die Dreifaltigkeitskapelle wird gebaut.[1]
Ende 18. Jahrhundert. Die Bäder von Montbarry werden betrieben.[1]
1798. Le Pâquier kommt zum Bezirk Greyerz.[1]
1827. La Tour-de-Trême und Le Pâquier werden zwei getrennte politische Gemeinden.[1]
1843-1844. Das Dorf baut die Kapelle Saint-Théodule, die später seine Pfarrkirche wird.[1]
1892. Die Bäder von Montbarry werden zum Grand Hôtel Kurhaus.[1]
1903. Le Pâquier erhält einen Bahnhof an der Linie Bulle-Montbovon.[1]
1919. Le Pâquier verlässt die Pfarrei Gruyères und bildet eine eigene.[1][2]
1926. Die Firma Jean Pasquier SA wird gegründet, mit mechanischen Werkstätten und einer Möbelschreinerei.[1]
1928. Die Bäder von Montbarry werden an die Kongregation der Schwestern der Retraite chrétienne verkauft.[1]
1936. In Le Pâquier wird ein Karmelitinnenkloster eröffnet.[1]
2003. Eine Umfrage zu einer Fusion mit Gruyères fällt positiv aus.[2]
Bevölkerung von Le Pâquier
Quellen und Referenzen: [1][3]
| 1811 | 232 |
| 1850 | 301 |
| 1900 | 392 |
| 1950 | 491 |
| 1980 | 532 |
| 2000 | 933 |
| 2025 | 1'457 |
Historische Orte in Le Pâquier
Kirche Saint-Théodule. 1843-1844 als Kapelle gebaut, dient sie seit der Gründung der Pfarrei 1919 als Pfarrkirche.[1]
Dreifaltigkeitskapelle. Die 1612 gebaute Kapelle ist der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht.[1]
Karmel. Das 1936 eröffnete Karmelitinnenkloster steht auf Gemeindegebiet.[1]
Montbarry. Die ehemaligen Bäder von Montbarry, 1892 zum Grand Hotel geworden, gingen 1928 an eine Ordensgemeinschaft.[1]
Quellen
- Dictionnaire historique de la Suisse, « Pâquier, Le (FR) » (Marianne Rolle, version du 23.11.2009)
- Dictionnaire historique de la Suisse, « Gruyères (commune) » (Jean-Marc Purro, version du 24.07.2006)
- Service de la statistique du canton de Fribourg (SStat), « Population des communes, de 1900 à 2025 » (T01-02-03), population résidante permanente au 31.12.2025
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