Geschichte der Dörfer im Bezirk Östlich Raron (Wallis)

Die 15 dokumentierten Orte im Bezirk Östlich Raron im Kanton Wallis. Jede Seite zeigt die Herkunft des Namens, die wichtigsten Etappen der Geschichte und die Überreste, mit Quellen.

Städte und Dörfer 13

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Betten

Das bäuerliche Dorf über Mörel wurde ab etwa 1930 rasch vom Tourismus verändert. Seine Alp, die Bettmeralp, wurde zum Ferienort.

VS · Fusion 2014

Bettmeralp

Mit 19 Einwohnern war Martisberg die kleinste Walliser Gemeinde, als sie sich 2014 mit Betten unter dem Namen des Ferienorts Bettmeralp zusammenschloss.

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Bister

Gemeinde aus verstreuten Höfen oberhalb von Mörel, im 19. Jahrhundert stark von der Auswanderung nach Amerika betroffen: 1856 wandern 25 Personen aus.

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Bitsch

Über Jahrhunderte teilte Bitsch Wälder und Allmenden mit Ried in einer gemeinsamen Geteilschaft, bevor es sich 1889 endgültig trennte.

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Filet

Einzelhöfe und Weiler beidseits der Rhone, deren Gemeinschaft sich schon 1477 eine Ordnung über den Gifrischbach gab.

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Goppisberg

Dorf am Nordhang des Rhonetals auf 1334 m zwischen Greich und Betten, 1200 erwähnt, heute in der Gemeinde Riederalp (Fusion vom 1. November 2003).

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Greich

Strassendorf am Nordhang des Rhonetals auf 1350 m über Mörel, 1279 erwähnt, heute in der Gemeinde Riederalp (Fusion vom 1. November 2003).

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Grengiols

Die Grengjer Tulpe, 1945 als eigene Art anerkannt, wächst nirgendwo sonst wild als auf den Feldern dieses Dorfes.

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Martisberg

Als Kastlanei des Bischofs von Sitten von 1263 bis 1798 blieb Martisberg weitgehend von den Ämtern des Zendens Östlich Raron ausgeschlossen.

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Massaboden

Der Massaboden in der Gemeinde Bitsch, Fundort jungsteinzeitlicher Gräber, war 1799 Schauplatz eines Gefechts gegen die Franzosen und beherbergt seit 1899 ein Kraftwerk.

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Mörel

Mörel, Zentrum einer mittelalterlichen Grafschaft, deren Burgen Peter II. von Savoyen 1260 zerstören liess, wurde mit der Luftseilbahn auf die Riederalp zum Tor zur Aletschregion.

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Ried-Mörel

Terrasse mit vielen kleinen Weilern zwischen Mörel und der Riederalp, 1314 erwähnt, heute in der Gemeinde Riederalp (Fusion vom 1. November 2003).

VS · Fusion 2003

Riederalp

Goppisberg, Greich und Ried-Mörel bilden seit dem 1. November 2003 die Gemeinde Riederalp, die den Namen ihres autofreien Ferienorts trägt.

Stätten 2