Geschichte der Dörfer im Bezirk Westlich Raron (Wallis)

Die 21 dokumentierten Orte im Bezirk Westlich Raron im Kanton Wallis. Jede Seite zeigt die Herkunft des Namens, die wichtigsten Etappen der Geschichte und die Überreste, mit Quellen.

Städte und Dörfer 20

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Ausserberg

1910 bringt der Bau der Lötschberglinie Ausserberg auf 1'020 Einwohner. An diesem Hang wuchsen verstreute Höfe nach und nach um Trogdorf zusammen.

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Blatten (Lötschen)

Höchstgelegene Gemeinde des Lötschentals, deren Hauptdorf am 28. Mai 2025 durch den Abbruch des Birchgletschers grösstenteils verschüttet wurde.

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Bürchen

1950 war Bürchen noch ein reines Bauerndorf. 1990 arbeitete nur noch eine einzige Person vollzeitlich im ersten Sektor.

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Eischoll

Terrassendorf auf 1'230 Metern am linken Rhoneufer, lange Untertan der Kastlanei Niedergesteln und 1946 durch die erste Seilbahn des Oberwallis mit der Talebene verbunden.

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Fafleralp

Auf der Fafleralp, einer Alp der Gemeinde Blatten zuhinterst im Lötschental, ist das 1906 geplante Hotel das einzige der vier Hotels von Blatten, das nach dem Bergsturz 2025 noch steht.

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Ferden

Dorf im Lötschental am Südfuss des Lötschenpasses. Auf seinem Gebiet wurde Goppenstein beim Bau des Lötschbergtunnels (1906-1913) kurzfristig zum bevölkerungsreichsten Ort im Kanton nach Sitten.

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Goppenstein

Während des Baus des Lötschbergtunnels war Goppenstein in der Gemeinde Ferden kurzzeitig nach Sitten der bevölkerungsreichste Ort des Wallis.

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Hohtenn

Während des Baus der Lötschberglinie erreichte Hohtenn 1910 eine Bevölkerung von 499 Personen. Sein BLS-Bahnhof wurde 1913 eröffnet.

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Kippel

Die Kirche von Kippel, ab 1233 ein Priorat der savoyischen Abtei Abondance, blieb bis 1899 die Pfarrkirche aller Gemeinden des Lötschentals.

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Niedergesteln

Ehemaliger befestigter Ort der Freiherren von Turn am Fuss einer Felswand im Oberwallis, dessen Burg 1384 zerstört wurde und dessen Priorat von der Abtei Abondance abhing.

VS · Verschwundenes Dorf

Oberhäusern

Oberhäusern, einst Hauptort der heutigen Gemeinde Eischoll, war bis um 1900 bewohnt. Sein Gemeindehaus von 1656 zerfiel in den 1920er Jahren.

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Raron

Seinem Wunsch gemäss ruht Rainer Maria Rilke seit 1927 bei der gotischen Kirche, die den befestigten Hügel von Raron krönt.

VS · Verschwundenes Dorf

Ried

Ried, Weiler der Gemeinde Blatten, in dem 1868 das erste Hotel des Lötschentals gebaut wurde, ist beim Bergsturz vom 28. Mai 2025 vollständig zerstört worden.

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St. German

Mit seiner romanischen Kirche aus dem 9. Jahrhundert war St. German, Dorf der Gemeinde Raron, bis ins Hochmittelalter das Zentrum der Grosspfarrei Raron.

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Steg

1434 kaufen die Dorfleute den Raron ihre Herrschaftsrechte ab und bilden das Freigericht Benken, das Bischof und Landrat erst 1553 anerkennen.

VS · Fusion 2009

Steg-Hohtenn

Nach einer Abstimmung im Dezember 2007 bilden Steg und Hohtenn seit dem 1. Januar 2009 die Gemeinde Steg-Hohtenn.

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Turtig

Turtig, Weiler der Gemeinde Raron und einst Etappenort an der Walliser Landstrasse, sah seine St.-Agatha-Kapelle im Jahr 2000 ins Freilichtmuseum Ballenberg ziehen.

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Unterbäch

Weilersiedlung auf einer Hochterrasse am linken Rhoneufer, seit der Teilnahme ihrer Frauen an einer eidgenössischen Abstimmung 1957 « Rütli der Schweizer Frau » genannt.

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Weissenried

Weissenried, höchste Dauersiedlung des Lötschentals und Weiler der Gemeinde Blatten, blieb beim Bergsturz vom 28. Mai 2025 knapp verschont.

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Wiler (Lötschen)

Am 17. Juni 1900 zerstört ein Brand dieses Lötschentaler Dorf ganz oder fast ganz. Seit 1972 macht die Lauchernalpbahn es zum touristischen Zentrum des Tals.

Stätten 1