Geschichte der Dörfer im Bezirk Sense (Freiburg)

Die 25 dokumentierten Orte im Bezirk Sense im Kanton Freiburg. Jede Seite zeigt die Herkunft des Namens, die wichtigsten Etappen der Geschichte und die Überreste, mit Quellen.

Städte und Dörfer 22

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Alterswil

1386 brennen Berner Truppen Alterswil nieder. Ein Jahrhundert später, am 30. März 1486, verkauft das Vinzenzstift in Bern seine Rechte am Dorf an Freiburg.

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Bösingen

In Bösingen steht die Kirche St. Jakob an der Stelle einer römischen Villa, wo ein frühmittelalterliches Gräberfeld Kirchen vorausging, die wohl noch vor dem Jahr 1000 entstanden.

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Brünisried

Brünisried erhielt erst 1919 eine eigene Kirche. Sie ist der heiligen Philomena geweiht, wurde 1971 neu gebaut und gehört weiterhin zur Pfarrei Rechthalten.

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Düdingen

Die älteste bekannte Wohnstätte des Kantons Freiburg liegt in Düdingen, auf einem Felsvorsprung am Schiffenengraben, der 1964 halb im Schiffenensee versank.

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Flamatt

1340 schliessen Bern und Freiburg in Sensebrücke, dem Senseübergang bei Flamatt, Frieden. Das Dorf ist heute das einzige im Sensebezirk mit reformierter Mehrheit.

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Giffers

1630 trennte sich Giffers vor allem aus sprachlichen Gründen von der zweisprachigen Pfarrei Marly und bildete mit Neuhaus, St. Silvester und Tentlingen eine eigene Pfarrei.

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Heitenried

In der alten Kirche St. Michael von Heitenried betreffen die Gräber nach 1626 fast nur Neugeborene und Kleinkinder, was an ein Sanktuarium «à répit» denken lässt.

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Neuhaus

Neuhaus zählte 1811 28 Einwohner und 1970 wieder 28, im Jahr des Dekrets, das es mit Plasselb vereinte. Dazwischen gehörte das Dorf von 1850 bis 1895 zu Giffers.

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Oberschrot

Am 31. Mai 1906 setzt ein Funke aus dem Kamin der Bäckerei im Weiler Ried in Oberschrot ein Schindeldach in Brand. Der Wind trägt das Feuer bis nach Plaffeien, das ganz niederbrennt.

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Plaffeien

Am 31. Mai 1906 zerstört ein Brand in zwei Stunden sechsunddreissig Häuser und die Kirche von Plaffeien. In der neuen Kirche, begonnen 1908, finden im Dezember 1909 die ersten Gottesdienste statt.

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Plasselb

Ende Winter 1994 setzt sich am Schweinsberg eine alte Rutschung wieder in Bewegung. Sie reisst die Ferienhaussiedlung Falli Hölli mit rund dreissig Gebäuden mit.

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Rechthalten

1228 erscheint Rechthalten bereits als selbstständige Pfarrei im Kartular des Kuno von Stäffis, dem ältesten Pfarreiverzeichnis des Bistums Lausanne.

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Schmitten

Von 1798 bis 1803 Bezirkshauptort, blieb Schmitten dennoch bis 1922 ein Weiler von Düdingen, nachdem Trennungsversuche 1831 und 1853 gescheitert waren.

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Schwarzsee

Um 5000-4000 v. Chr. durch Rutschungen am Fuss der Kaiseregg entstanden, erhält der Schwarzsee 1784 dank Schwefelquellen sein erstes Badehaus.

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St. Antoni

Vor 1447 steht im heutigen Dorfkern von St. Antoni kein Haus. Das Dorf entsteht um eine Antoniuskapelle aus dem 15. Jahrhundert, deren Namen es Mitte des 16. Jahrhunderts übernimmt.

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St. Silvester

1148 schenkte Rudolf von Neuenburg das Gebiet von St. Silvester dem Kloster Hauterive. Die Statue des heiligen Silvester in der Kirche stammt aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts.

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St. Ursen

1906 wurden bei St. Ursen über 150 frühmittelalterliche Gräber freigelegt. Die St. Urs-Kapelle gab dem Weiler, der ursprünglich Remiswil hiess, ihren Namen.

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Tafers

An der Jakobskapelle in Tafers hat der Maler Jakob Stoll 1769 die Legende vom gehängten Pilger erzählt, den der heilige Jakobus am Leben hält, und von den gebratenen Hühnern, die davonfliegen.

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Tentlingen

1888 wurde die Glocke der acht Jahre zuvor abgebrochenen St. Nikolauskapelle gegen eine rote französische Grenadieruniform getauscht, die danach dem Kirchenpolizisten von Giffers diente.

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Ueberstorf

Das Schloss, das Dietrich von Englisberg 1505 in Ueberstorf im Renaissancestil erbauen liess, ist das älteste erhaltene Schloss des Kantons.

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Wünnewil-Flamatt

Bis Ende der 1970er Jahre war das Gebiet von Wünnewil-Flamatt durch jenes von Bösingen in zwei Teile getrennt. Der silberne Balken im Wappen von 1930 erinnert noch an diese Teilung.

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Zumholz

1339, im Laupenkrieg, kauft Zumholz bei den Herren Rudolf und Johann von Weissenburg seine Neutralität, um Plünderungen zu entgehen.

Stätten 3